SHG-KURIER News-Blog

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Bündelmaschine ( Umgreifungsmaschine )

Mittwoch 15. Oktober 2008 von SHG-Kurier

Unter Bündelmaschine versteht man eine teil- oder vollautomatisierte Maschine zum Verschnüren von Waren ( siehe Foto ).

Die auf den Packtischen  zu Paketen zusammengestellten  Teilmengen  (Kommissionierung) werden auf dem Tisch der Bündelmaschine  zentriert und mittels Schnürbändern umwickelt. Die Bänder werden automatisch verschweißt und sind somit fest verbunden. Durch die Verschweißtechnik lassen sich die Bänder werkzeuglos wieder öffnen . Eine Standardbündelung sieht die Verschnürung längs und quer vor, damit ein Verrutschen der Ware beim späteren Transport bzw. der Auslieferung verhindert wird. Vor dem Verschnüren besteht natürlich die Möglichkeit Lieferscheine oder Informationen für den Endkunden aufzulegen und damit eine Zuordnung einzubinden. Die Abmessungen der Maschine geben die maximale Verpackungsgröße vor. Eine Reduzierung der vorab meist auf Paletten angelieferten Ware in punkto Gewicht und Größe ist selbstverständlich  somit gegeben. Damit bei der späteren Auslieferung die einzelnen Pakete ein Standardgewicht von 5 bzw. 10 kg nicht überschreiten. Die Firma SHG- Kurier gewährleistet hier Ihren eigenen Mitarbeitern sowie Subunternehmern eine nach gesundheitlichen und arbeitstechnischen Vorgaben funktionierende Arbeitsabfolge.

Die vorhandenen Bündelmaschinen ( siehe Foto ) werden mit Hilfe des Fußpedals ausgelöst und sind somit teilautomatisiert.  Teilautomatisiert bedeutet, dass die Ware per Hand aufgelegt wird und nicht wie in einer automatischen Anlage über Förderbänder und dementsprechende Drehautomaten in die richtige Position gebracht wird. Bei einer vollautomatisierten Anlage sind die einzelnen Arbeitsschritte durch Maschinen besetzt.  Bei jedem Anlagentyp ist jedoch ein Werkzeugwechsel bzw. Bänderwechsel von Hand erforderlich.

Eine Besonderheit der hier abgebildeten Bündelmaschinen  ist, dass sie von zwei Seiten im Wechsel bedient werden können, ohne die Maschine oder den Arbeitsplatz verändern zu müssen. Eine optimale Auslastung der Verpackungsanlage ist damit gegeben. Dadurch fängt der Packer an Position 2 einen Takt später an als Packer 1. Die Maschine läuft also theoretisch ohne Unterbrechungen. Während der eine packt kann der andere bündeln.

Die Bündelmaschinen sind im Regelfall mit  Kunststoffbändern bestückt ( siehe Foto). Hier gibt es verschiedene Ausführungen, wie Polyester und Polypropylen. Unterschieden werden die Bänder nach Länge, Reißfestigkeit, Lebensmittelechtheit und Farbe. Hier können alle Kundenwünsche berücksichtigt werden. Letztlich sind die späteren Aufgabenbereiche entscheidenes Auswahlkriterium für die Wahl des geeigneten Bandes. Die Verklebung/ Verschweißung des Bandes geschieht automatisch . Ebenso das Abschneiden des Bandes. Die Wartung der Maschinen erfolgt durch den Kundendienst des jeweiligen Herstellers. Die teilautomatisierten Maschinen sind relativ wartungsarm und für den schnellen Einsatz des Servicepersonal konstruiert. Im Gegensatz zu den vollautomatisierten Bündelmaschinen werden bei den teilautomatisierten keine Lichtschranken verwendet. Die Lichtschranken sind zwangsläufig durch den Staub und Dreck störanfällig. Bei vollautomatisierten Anlagen ist dies meist der Grund für Fehlprozesse. Die Wartung und Pflege der Maschinen ist wie bei allen Dingen immer Grundlage für ein reibungsloses Arbeiten.

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Kommissionieren

Montag 13. Oktober 2008 von SHG-Kurier

Unter Kommissionieren versteht man das Zusammenstellen von Einzel- Teilmengen eines Sortiments. Die Zusammenstellung kann verschiedene Gründe haben. Sie kann als Vorbereitung zur Verteilung dienen oder einfach nur zur Verringerung der Packungsgrößen. Beim Kommisionieren werden nach Bedarf/ Kundenwunsch  Mengen zusammengestellt und anschließend verpackt. Dies geschieht meist durch Umgreifungsmaschinen (Bündelmaschinen), mit der die Ware durch Bänder in formstabilen Paketen verpackt wird.

In dem Prospekt- und Zeitungsgewerbe ist die Kommisionierung als “just in time” zu verstehen. Ware direkt aus dem Druck wird für den einzelnen Kunden zusammengestellt. Die Fahrer des Kurierdienstes können somit die Pakete dem jeweiligen Kunden zuordnen und ausliefern.

Die Wichtigkeit von Kommissionierung ob “just in time” oder aus dem Lagerbestand ist enorm. Egal ob Katalogbestellung, Zeitungen, Lebensmittel oder Automobileindustrie. Überall werden Waren/ Güter nach der Produktion kundenbezogen kommissioniert. Jeder LKW und Transporter auf der Straße hat kommissionierte Ware geladen. Als Beispiel: die Deutsche Post kommissioniert tagtäglich die ihr anvertrauten Postsendungen, damit der richtige Brief beim Kunden landet.

Fehler bei der Kommissionierung resultieren meist aus Fehlmengen oder falsch gewählten Produkten. Der Kommissionierer hat hier eine wichtige Stelle in dem Arbeitsablauf. Auf Grund seiner Anforderung/ Bestellung beim Lager, bzw. der Entnahme von Produkten und deren Mengen, stellt er die Basis für das spätere Paket. Nur an Hand des Lieferscheins im oder am Paket kann nachher kontrolliert werden, ob und was fehlt. Damit die Fehlerquote klein gehalten wird, ist die per Computer gesteuerte Kommissionierung heute nicht mehr weg zu denken. Alle Maßnahmen zur Vermeidung von Fehlern sind jedoch nur so effektiv, wie die ausführenden Arbeitskräfte (Kommissionier). Die Arbeit erfordert ein Höchstmaß an Konzentration, gezielten gleichbleibenden Arbeitsabläufen und der Fähigkeit der Eigenkontrolle. Bei vollautomatisierten, computergesteuerten Kommissionierungsabläufen ist der Mensch lediglich noch in der Endkontrolle zu finden.

Durch die Mischung von verschiedenen Kommissionierungsmethoden kann die Fehlerqoute  gesenkt werden. Bei der Kommissionierung von mehreren Einzelprodukten zu einem Paket sind Nachkontrollen notwendig, da die Restmenge nicht fassbar ist. Bei begrenzten Mengen ist die Kontrolle über die Restmenge jederzeit möglich, da die Restmenge gleich Null sein muß. Bei größeren Mengen müssen jedoch Stichproben innerhalb der Verpackungseinheiten erfolgen, damit der Fehlerherd genau lokalisiert werden kann.

Die Kontrollmaßnahmen können gezielt in den einzelnen Stufen der Kommissionierung eingesetzt werden. Kommissionierung setzt sich zusammen aus Basiszeit+ Wegzeit+ Greifzeit+ Totzeit+ Verteilzeit.

Basiszeit versteht die Zeit der Auftragsaufnahme in der Kommissionierung.

Wegzeit ist die Zeit, die für das Erreichen der einzelnen Positionen für die Kommissionierung.

Greifzeit ist die Entnahme des Artikels.

Totzeit ist für die Vor- und Nachbereitung der Kommissionierung, wie abzählen, Lagerplatzsuche etc.

Verteilzeit zählt die sachliche und persönliche Zeit in der neue Informationen und Transportmittel bereitgestellt werden.

Die Kommissionierung wird nach dem System und dem Verfahren unterschieden.

Das System sagt aus ob maschinell oder manuell gearbeitet wird.

Beim Verfahren gibt es diverse Möglichkeiten die anstehenden Aufträge zu bewältigen. Mit Hilfe einer Liste (Pickzettel) auf der die Positionen nach Erledigung abgehakt werden. Der mobilen Datenerfassung (MDE) bei der mit Hilfe von z.B. Scanner die Positionen erfasst werden. Dann gibt es noch “Pick by light” und “Pick by voice”. Diese Verfahren unterscheiden sich wie der Name schon sagt durch lichtgeführte bzw. stimmgeführte Verfahrensweisen. Beim “Pick by light” werden mit Hilfe von Lichtsignalen die Fächer angezeigt in denen die Ware zu entnehmen ist. Sie muß dann noch mit Tastendruck quittiert werden. Beim “Pick by voice ” geschieht die Anforderung und Quittierung per Stimme. Im Prinzip ein und das selbe Verfahren mit unterschiedlicher Handhabung. Beide Verfahren haben Vor- und Nachteile. Bei “Pick by light” ist ein Nachteil die Geschwindigkeit. Es können immer nur einzelne Produkte kommissioniert werden. Der Vorteil liegt in der Fehlerquote, da bei einzelnen Produkten das Greifen von falschen Produkten ausgeschlossen ist. Bei “Pick by voice” ist der Vorteil, dass viele verschiedene Produkte gleichzeitig kommissoniert werden können. Ein Nachteil ist die ausgeschlossene Kommunikation, der Kommissionierer hat während der Spracheingabe keine Möglichkeit mit anderen Mitarbeitern zu sprechen.

Abschließend ist zu sagen, dass Kommissionieren ein wichtiger Bestandteil des Auslieferungskreislaufs die gleiche Bedeutung wie das Ausliefern, Verkaufen und Einsortieren der Waren hat.

 

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Kommissionierungsplätze sind eingerichtet

Samstag 27. September 2008 von SHG-Kurier

Seit dem 23.09.2008 gibt es eine weitere Neuerung bei SHG - Kurier. Die Ausbauten der Lagerhalle haben die “heiße Phase” erreicht und ein weiterer Teilbereich ist fertig gestellt worden.  Es stehen jetzt vier Kommissionierungsplätze mit zwei Bündelmaschinen ( Umgreifungsmaschinen ) zur Verfügung.

Kommissonierung bedeutet, das Ware auf Paletten gepackt bei SHG - Kurier angeliefert werden kann. Die Entlademöglichkeiten sind durch den Gabelstapler ( Traglast bis 2,5t ) gegeben. Dadurch  kann die Ware direkt in der  Lagerhalle verarbeitet werden. Sie wird von Fachkräften “von Hand” oder mit Hilfe einer Waage abgezählt und in die vorgegebenen Mengen zur Bündelung gebracht.  An der Bündelmaschine werden jetzt die Pakete durch manuelle Betätigung längs und quer mit Kunststoffbänder verschnürt. Die Pakete können später problemlos ohne Werkzeug geöffnet oder durchschnitten werden.

Kommissionierung und Bündelung von Ware sind somit seit dem 23.09.2008 gegeben.

Bei einer Vollauslastung der Anlage stellt die Firma  SHG - Kurier somit vier Arbeitsplätze pro Schicht.

Der stete Ausbau der Lagerhalle, bei gleichzeitiger Nutzung, ist ein Anliegen welches die Grundzüge der Firmenpolitik wiederspiegelt.

Die Möglichkeiten des Bündelns sind, abgesehen von den maximal Abmessungen der Bündelmaschine und der Gewichte, unbegrenzt.

Ob Werbematerialien, Prospekte, Flugblätter , Zeitungen und Zeitschriften. Vom Entwurf, Druck bis zur Verteilung ist die Firma Direkt Perfekt GmbH der kompetente Partner ” Alles aus einer Hand “. Die Firma SHG - Kurier schließt hiermit die Lücke, in der die Qualität und die speziellen Anforderungen einzelner Auftraggeber sich wiederspiegeln. Bei Verteilung von Werbematerialien jeder Art ist immer eine Belieferung des Verteilers enthalten. Durch die Kommissionierung erhält der Verteiler genau die für das Verteilgebiet benötigte Menge von Werbematerialien. Die Ware ist fest verpackt und durch Lieferscheine Personen, Orts und Mengen spezifisch klar zuzuordnen. Verwechselungen, falsche Mengen werden gemäß den hohen Qualitätsstandarts von SHG - Kurier und Direkt Perfekt GmbH somit eliminiert bzw. minimiert.

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